Züricher Airbnb-Gastgeber wegen sexuellem Übergriff auf Gast verhaftet


Am 20. Mai 2015 wurde ein Airbnb-Gastgeber in Zürich wegen eines sexuellen Übergriffs auf einen weiblichen Gast  festgenommen.

Als die deutsche Kerstin W, welche aus geschäftlichen Gründen in Zürich über Airbnb übernachtet, plötzlich unsanft geweckt wurde, war Polizei im Haus der Airbnb-Unterkunft. Grund dafür war, dass der Gastgeber eine vorherige Gästin sexuell angegriffen haben soll. Der Mann, welcher sich in seinem Inserat als Gastgeberpaar ausgibt, aber in Wirklichkeit alleine lebt, sei auch bei der deutschen Airbnb-Nutzerin Kerstin W besonders aufdringlich gewesen, zu sexuellen Ausschreitungen sei es jedoch- Gott sei dank- bei Frau W. nicht gekommen.

 

 

Falsche Angaben zur Identität als Lockmittel im Unterkunfts-Inserat:

Der Mann soll mutmaßlich Frauen angelockt haben, in dem er sich auf Airbnb als weiblicher Gastgeber oder als Pärchen ausgab, die Unterkunft letzten Endes jedoch immer alleine bezog.

 

Ähnlicher Airbnb-Albtraum im Jahr 2012:

Am 12. Dezember 2014 wurde erstmals ein Fall von sexuellem Übergriff eines Airbnb-Gastgebers an einem Gast bekannt. Der Gastgeber wurde wegen Vergewaltigung von zwei US-Amerikanischen Touristinnen zu 12 Jahren Haft verurteilt.

 

Wie reagiert Airbnb auf die Missbrauchsvorfälle?

Zur Festnahme des Airbnb-Gastgebers in Zürich äußerte sich das Unternehmen Airbnb in einem schriftlichen Statement:

„Millionen von Kunden hatten bereits ein sicheres Erlebnis mit Airbnb und Probleme für Gäste und Gastgeber sind glücklicherweise extrem selten“

Desweiteren schreibt Airbnb, dass Sicherheit die oberste Priorität in der Unternehmensphilosophie von Airbnb hätte. Sicherheit sei bei Airbnb das wichtigste Gut.

 

„Safety and trust“ made by Airbnb:

Aufgrund der Vorfälle hat Airbnb ein „safety and trust“ Team mit 200 Mitarbeitern auf der ganzen Welt, die sich ausschließlich um die Sicherheit und das Vertrauen von Gast und Gastgeber kümmern.

 

Airbnb vs. Hotel: Wo übernachten allein-reisende Frauen sicherer?

Allein reisende Frauen sind generell einem gewissen Risiko ausgesetzt. Meiner Meinung nach ist das Reisen in einem Hotel allerdings nicht sicherer, da man völlig anonym untergebracht ist und die Korridore im Hotel oft sehr schlecht beleuchtet sind. Keiner überprüft wann man nach Hause kommt und keiner fragt sich, wo man bleibt, wenn man nachts nicht nach Hause kommt. Daher sehe ich eine Zukfunt in Airbnb für allein-reisende Frauen. Soweit die allein-reisende Frau sich nur weibliche Gastgeber oder Gastgeberpaare aussucht, ist man weniger anonym und damit sicherer in einer Airbnb-Unterkunft. Häufig kann man bei Notfällen und Problemen auch auf den Gastgeber zurückkommen und sich in einer dunklen Nacht oder in einem gefährlichen und fremden Viertel abholen lassen.

 

Der Airbnb-Blog Tipp an Gäste: Bei der Auswahl der richtigen Unterkunft lohnt es sich, alle Bewertungen zu lesen oder zumindest die schlechtesten Bewertungen zu überfliegen. Als Frau sollte man überprüfen, ob in den Kommentaren von den gleichen Geschlechtern und Personen geredet wird, wie im Profil und Inserat ausgegeben. So können böse Überraschungen verhindert werden. Sollte beim Antreffen in der Unterkunft und bei der Gegenüberstellung mit dem Gastgeber dennoch etwas nicht stimmen. Sofort umdrehen und ein Hotel aufsuchen, koste es was es wolle. Die Kosten können dann wieder bequem über Airbnb eingefordert werden.

 

Eure Meinung ist gefragt: Wie sehr vertraut Ihr der Marke Airbnb?

Habt Ihr auch schon schlechte Erfahrungen mit Airbnb machen müssen oder war bisher alles im Lot? Ich freue mich über Kommentare!

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